Ich möchte euch noch einen ganz wunderbaren Film ans Herz legen. Mit der Empfehlung: unbedingt sehen!

Die Regisseurin Sabine Gisiger hat Irvin D. Yalom vor ihre Kamera geholt, Psychotherapeut und Nietzsche-Romanautor. Dieser hochsympathische Therapeut, bei dem man sich einfach nur wohlfühlen kann, erzählt sanft und manchmal ein wenig verträumt von seinem Leben. Dazu gibt es viele zauberhafte Landschaften, metaphorische Bilder auf oder unter Wasser.

Mit seiner bescheidenen Art erzählt der  83-Jährige höchst erfolgreiche Yalom in diesem Film von den Erkenntnissen jahrzehntelanger therapeutischer Arbeit und versucht, uns allen einen Schlüssel an die Hand zu geben, mit dem das Leben leichter und positiver zu meistern ist.

Zugleich gibt er Einblicke in sein Privatleben und lässt uns Zuschauer die große Liebe und Zärtlichkeit zwischen ihm und seiner Frau spüren.

Als Therapeut bin ich ein Führer, sagt er, aber ich kenne das Terrain selber gar nicht, auf das ich die Patienten führe.

Diese wunderbare Leichtigkeit mit der er über das Thema Psychotherapie spricht und dem Leben im Allgemeinen, macht Lust auf Endeckungsreise. Eine Endeckungstour ins eigene Ich.

Selbst mit dem wirklich wenig gegückten Titel (Yalom selbst würde ganz sicher keine Anleitungen
geben):  ein Film den Niemand verpassen sollte. Vereinzelt im Kino sonst ab Februar auf DVD.

Eure

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